Kryptowährungen – 18 Finanzblogger teilen ihre Erfahrungen & ihr Wissen

Zum dritten Mal kommen 18 außergewöhnliche Finanzblogger Deutschlands zusammen, um ihre Erfahrung und ihr Wissen zum Thema Kryptowährungen zu teilen.

Was verbindest du persönlich mit Kryptowährungen? 

Ich persönlich bin hin- und hergerissen. Ich verbinde mit Kryptowährungen Technologie, Chance und Innovation aber auch Risiken und Ungewissheit. Es vergeht kein Tag, an dem nicht neue Hochs von Bitcoin & Co angepriesen werden. Auf der anderen Seite, sehen einige Medien den totalen Zusammenbruchs des Bitcoins voraus.

Im ersten Geldmag mit dem Titel „sichere Geldanlagen in 2021“ steht das heutige Thema Kryptowährungen als ziemlicher Gegensatz da. Wie sicher sind Kryptowährungen? Welche werden sich durchsetzen? Was passiert mit dezentralen Kryptowährungen wenn sich digitale Staats-Währungen etablieren? All diese Fragen kann dir niemand zu 100% beantworten, aber einem Punkt bin ich mir persönlich ziemlich sicher: Digitale Währungen werden zwangsläufig dem Bargeld den Rang ablaufen, ob du dabei bist oder nicht – das entscheidest du!

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Wie soll ich mich als Investor und Anleger am besten aufstellen? Soll ich in Kryptowährungen investieren? Wie kaufe ich überhaupt Kryptowährungen? Was ist Mining? Welche Möglichkeiten bietet die Blockchain? All diese Fragen beantworten dir 18 außergewöhnliche Finanzblogger und teilen dir ihre Perspektive und Erfahrung mit.

Die nachfolgenden Beiträge kannst du als „Appetizer“ sehen. Erfahre mehr auf der Webseite des jeweiligen Bloggers.

Viel Spass beim Lesen & Lernen!


1 – Torben Müller: Bitcoin – alles oder nichts?

Torben Müller zum Thema Kryptowährungen

Ich habe mich lange schwer getan mit Bitcoin. Ich gebe zu, ich habe ihn zu lange ignoriert, in dem Sinne als dass ich Bitcoin als Anleger nicht als attraktiv angesehen habe. Hat sich meine Meinung geändert? Jein. Ich möchte euch zwei Sichtweisen auf Bitcoin anbieten. Entscheidet selbst.

Bitcoin ist nichts

Bitcoins werden mit Hilfe einer Reihe von Nullen und Einsen repräsentiert, die für uns unsichtbar auf Magnetplatten oder Flashspeichern verwahrt werden. Einige dieser Magnetzustände liegen bereits unauffindbar auf Mülldeponien, sehr zum Ärger der ursprünglichen Besitzer.

Magnetzustände kann man nicht anfassen. Ich wüsste nicht, was man mit ihnen anfangen könnte. Sie speichern bloß Informationen. Sie produzieren nichts. Auf Bitcoin gibt es zunächst einmal auch keine Zinsen oder Renditen.

Wenn man diese Sichtweise einnimmt, kann man zu dem Schluss kommen, dass ein Bitcoin keinen Wert hat. Preis 0,-

Gold und Euro

Gold ist ich nicht viel mehr, oder? Gut, es glänzt zumindest. Gold wird als Schmuck genutzt und kleine Teile schaffen einen Mehrwert als Industrierohstoff. Aber im Tresor liefert Gold auch keine Renditen. Man kann sich heute für die gleiche Menge Gold in etwa so viel kaufen wie vor einigen Jahrzehnten auch.

Fiatwährungen sind auch nicht viel mehr. 100 Euro werden entweder in Form eines Schnipsels Papier oder eben auch in Nullen und Einsen in den Rechenzentren der Banken abgebildet. Sonst sind Euro auch so ziemlich nutzlos und verlieren die meiste Zeit an Wert (Inflation).

Bitcoin als Wertspeicher

Was macht Bitcoin so attraktiv, dass ein Coin im März 2021 mehr als 50.000 US-Dollar kostet? Offensichtlich gibt es trotz der obigen Ausführungen einen Nutzen. Es wird nie mehr als 21 Millionen Bitcoins geben. Bitcoin ist ein dezentrales Netzwerk ohne zentralisierte Macht. Es bildet sich ein Club von Menschen aus der ganzen Welt, die Bitcoin die Funktion des Wertspeichers zuschrieben, ja „ihm“ vertrauen. Der Kern des Werts von Bitcoin liegt also in: Limitierung, Dezentralisierung, Vertrauen.

Wert von Bitcoin

Preise entstehen im freien Markt bekanntlich aus Angebot und Nachfrage. Das Angebot ist limitiert. Der Nutzen von Bitcoin hängt vor allem vom Vertrauen ab. Hier hilft die Dezentralität. Es bedarf keinem Vertrauen in eine zentrale Instanz. Ist sich eine kritische Menge Teilnehmer einig, dass Bitcoin unser globaler, dezentraler Wertspeicher ist, erzeugt das einen Nutzen. Dann steigt die Anzahl der Menschen, die dem Netzwerk beitreten. Und dann steigen die Nachfrage und der Preis. Wie hoch? Das lest ihr auf reflect-ion.de.

2 – Finanzdenken: So würde ich heute in Bitcoin & Co. investieren

Bitcoin ja, aber nur als Beimischung.

Finanzdenken zum Thema Kryptowährungen

Seit dem Hoch im Dezember 2017 (knapp 20.000 US-Dollar) hat die Bekanntheit von Bitcoin enorm zugenommen. Generell wurden hier erstmals Begrifflichkeiten wie Blockchain und Kryptowährungen in den Medien publiziert. Auch ich bin erst durch den rasanten Wertanstieg auf Bitcoin aufmerksam geworden und habe mich durch Bücher und amerikanische Blogs informiert. Da es sich um eine wirklich interessante Technologie und auch Entwicklung handelte, wollte ich jedoch etwas Geld investieren. Dies war jedoch sehr umständlich und ich musste mehrere Plattformen nutzen, um in Bitcoin, Ethereum und Ripple zu investieren.

Mittlerweile sind viele weitere Anbieter und Plattformen hinzugekommen und sie wurden für den deutschen Markt optimiert. Benutzerfreundlich und einfach zu nutzen, ist in meinen Augen die BISONApp von der Börse Stuttgart. Mit der Handy-App kann man in Sekundenschnelle in die größten Kryptowährungen investieren. Aktuell bin ich nur noch in Bitcoin investiert, da hier die größte Marktkapitalisierung und Akzeptanz in der Bevölkerung vorliegt. Wie bei meiner Dividendenstrategie senke ich das Risiko, indem ich nur auf bereits etablierte und große Anlagemöglichkeiten setze.

Insgesamt sollen Kryptowährungen nur maximal 5% meines Gesamtvermögens ausmachen. Hierdurch steigere ich die Diversifikation und begrenze mit 5% zugleich das Risiko dieser Anlageklasse, denn der Bitcoin ist noch sehr volatil. Meiner Meinung nach ist der Bitcoin jedoch durch Investitionen von Tesla oder der Aufbewahrung durch die Bank of New York Mellon (älteste Bank Amerikas) heutzutage nicht mehr Wegzudenken. Das der Wert daher tatsächlich wieder auf Null fällt, halte ich daher für immer unrealistischer. Ich glaube an die Story hinter Bitcoin und denke, dass der Bitcoin zukünftig eine immer wichtigere Rolle bei der Wertaufbewahrung spielt und dem Gold Konkurrenz machen könnte.

Artikel auf Finanzdenken lesen.

Bison App
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3 – Jessica Howad: Kryptowährungen – lohnt sich der Einstieg jetzt noch?

Jessica Howad zum Thema Kryptowährungen

Der Hype um Kryptowährungen und speziell auch den Bitcoin ist nicht nur ungebrochen, sondern hat in den letzten Monaten auch noch beträchtlich zugenommen. Wer allein nur vor 6 Monaten noch in den Bitcoin investiert hat, konnte eine Verfünffachung seines Investments erleben. Fast zu schön, um wahr zu sein. Und das ist es auch.

Betrachtet man die Volatilität, also die Schwankungsanfälligkeit der Kryptowährungen, wird schnell klar, dass dabei auch ein enorm hohes Risiko mitschwingt. Das Geld, das du nicht bereit bist, komplett zu verlieren, solltest du auf keinen Fall in Bitcoins, Ethereum und Co. anlegen. Generell sollten Kryptowährungen nur einen kleinen einstelligen Betrag deines Gesamtportfolios ausmachen. Für die Altersvorsorge sind diese Investments ganz sicher nicht gedacht. Dennoch können Kryptowährungen auch ein großes Potenzial mit sich bringen und können definitiv ein spannendes Asset sein. War das Thema Kryptowährung für dich bisher eher uninteressant, wurde von dir nur als Randnotiz wahrgenommen, aber du wolltest trotzdem schon immer mal wissen, warum sich plötzlich alles nur noch um Bitcoins und Blockchains dreht? Dann habe ich für dich nochmal alle Vor- und Nachteile zum Thema Kryptowährung zusammengefasst. Ist der Hype gerechtfertigt? Solltest du noch auf den Zug mit aufspringen? Und, wenn ja, was musst du beachten und wie richtest du innerhalb von 5 Minuten alles Nötige dafür ein? Erfahre alles zum Thema Kryptowährung, was du schon immer wissen wolltest, unter: themoneygirl.de.

4 – Sebastian Wörner: Wer schwankt, hat mehr vom Weg

Sebastian Wörner zum Thema Kryptowährungen

Im Herbst 2017 hatte ich den Ripple gekauft. Es war eine Empfehlung. Von Kryptowährungen hatte ich zu dem Zeitpunkt keine Ahnung. Nur mit Hilfe von YouTube Videos habe ich es überhaupt geschafft die Tokens zu kaufen.

Dann geschah das unglaubliche. Ende 2017 begannen die Kurse der Kryptowährungen zu explodieren. Egal was ich kaufte, der Kurs schoss in die Höhe. 

Zum Jahreswechsel 2017/18 hatte ich 10 verschiedene Kryptowährungen im Portfolio und es hieß: 2018 wird das Jahr von Bitcoin und Co. 

Es kam, wie es kommen musste. 

Statt neue Höchststände kam der Crash. Mit einigen Währungen fiel ich auf ein Minus von bis zu 97 %!! 

Ende 2017 schaute ich noch mehrmals täglich in mein Portfolio und erfreute mich über meine Buchgewinne. Im März 2018 löschte ich meine Apps und versuchte das Fiasko zu verdrängen.

Doch 2020 änderte sich mein Blatt. Es war wieder die Vor-Weihnachtszeit und   der Bitcoin erreichte alte Höchststände. Ich erstellte mir wieder eine Übersicht über mein Portfolio und stellte fest, dass ich mit allen Währungen noch tief in den roten Zahlen steckte – außer dem Bitcoin.

Ich fasste einen Entschluss: Ich kaufte alle meine Währungen im Portfolio nach. Denn ich hoffte, dass der neue Bitcoin-Run auch wieder die anderen Währungen pushen wird. 

Wenn ich eins wusste, dann das: Niemand kauft nur den Bitcoin. 

Wer sich mit der Thematik auseinandersetzt und sich die Mühe macht in das Themenfeld einzulesen und sich auf den Krypto-Börsen registriert, der wird auch noch 2-3 andere Währungen kaufen.

Also legte ich los. Beim Nachkaufen fielen mir auch neue Währungen, wie der Polkadot, ICON und Tether auf, die ebenfalls in mein Portfolio wanderten. Von Cardano (dem besseren Ethereum) und MIOTA (Einsatzgebiet: autonomes  Fahren,  z.B.  bei  VW  und  Bosch)  kaufte  ich  eine  extra Schippe nach. Wenn ich untergehe, dann soll es bitte richtig weh tun.

Im Nachhinein ärgere ich mich über mein Investment in den Tether. Den Tether ist ein Stabelcoin. Der stabile Kurs wird durch eine enge Bindung an den US-Dollar erreicht. Mein Ziel ist aber die spekulative Seite der Kryptowährungen. 

An einem Coin, der einen stabilen Kurs hat, habe ich eigentlich gar kein Interesse.  Aber ich kann berichten: Das Konzept funktioniert. 

Die Kryptowährungen stecken noch immer in den Kinderschuhen. Daher ist mein Investment für mich eher langfristig. Für Einsteiger empfehle ich bei den großen Währungen zu bleiben. Das sind Bitcoin und Ethereum. Diese beiden gehören meiner Meinung nach in jedes Portfolio.

Gerade in der aktuellen Zeit, wo eine Inflation und offen über Enteignungen gesprochen wird, sollte sich jeder über eine Position Kryptowährungen in seinem Portfolio Gedanken machen.

Ich habe im März noch einmal nachgelegt und Cardano und IOTA nachgekauft. Vor allem von IOTA erwarte ich dieses Jahr noch viel. Ende April steht ein großes Update an und das Team will mit IOTA Industrie-Standards unterstützen und wachsen.

Wer Hilfe braucht und nicht weiß wie und wo er Anfangen soll, der darf mich gerne anschreiben.

Artikel auf Hobbyinvestor lesen.


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5 – Kai von finanzpla.net: Krypto-Mining – Was Mining bedeutet, wie es funktioniert und wie man selbst davon profitiert

Kai zum Thema Kryptowährungen

Bei mir geht es heute speziell um Mining im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Auf das Thema bin ich durch den YouTuber Tomary gekommen. In diesem Beitrag möchte ich euch das Thema ganz kurz mal näherbringen. Danach solltet ihr ungefähr verstehen, was es bedeutet und euch bei Interesse näher damit beschäftigen können.

Blockchain-Technologie

Sicherlich habt ihr schon von Kryptowährungen gehört. Die Anzahl ist anders als bei jeder anderen herkömmlichen Währung begrenzt. Bei Bitcoin sind es z.B. 21 Millionen Stück. Kryptowährungen sind zudem verschlüsselt und deswegen besonders sicher. Die Verschlüsselung geschieht über die Blockchain-Technologie. Ohne zu sehr ins Details zu gehen kann man sagen, dass Transaktion hier über durch die Community gelöste Rechenaufgaben bestätigt wird.

Mining von Kryptowährungen

Das Lösen dieser Rechenaufgaben benötigt natürlich Rechenleistung. Als Gebühr für die fremde Rechenleistung zahlt man bei Transaktionen in Kryptowährung eine Gebühr in der jeweiligen Währung, die die Community, dann als Belohnung erhält, wenn sie Rechenoperationen in der Blockchain löst. Diesen Prozess nennt man Mining.

Selbst minen

Wenn man nun selbst minen möchte, braucht man einen Computer. Die Rechenleistung des eigenen Computers stellt man dann zur Verfügung, um dafür die Kryptowährung als Belohnung zu erhalten. Damit die eigene Rechenleistung abgerufen und vergütet werden kann, gibt es einige Programme im Internet. Nennenswerte Einnahmen kommen hier aber nur mit entsprechender Rechenleistung zustande. Um diese zu erreichen braucht man schon sehr gute Grafikkarten.

Risiken

Probleme sehe ich hier insbesondere an drei Stellen. Zum einen öffnet man den Programmen für die Berechnungen Haus und Hof. Sie bekommen kompletten Zugriff auf den Computer, um die gesamte Leistung abrufen zu können. Und hier liegt das zweite Problem. Ich gehe stark davon aus, dass die Vollauslastung von Grafikkarten nicht gut für die Lebenszeit sein kann. Man muss hiermit also so viel verdienen, dass auch die Wertminderung des Systems eingepreist ist. Womit wir wiederum zum dritten Problem kommen. Während mit dem Mining natürlich ohne Frage Einnahmen generiert werden, muss man auf der anderen Seite auch die Kosten im Blick haben.

Fazit

Wenn man professionell Mining betreiben möchte, kann man das in Ländern mit günstigen Strompreisen sehr gut machen. Hier werden dann aber ganze Fabrikhallen mit energieeffizienten Rechnern gebaut, um die Rechenprozesse zu lösen. Kryptowährungen mit dem eigenen Rechner zu minen lohnt sich in Deutschland meiner Meinung nach nur, wenn man entweder die Stromkosten oder den Verschleiß komplett außer Acht lässt. 

Artikel auf Finanzpla.net lesen.

6 – Finanzwolf Rafael: Handel von Kryptowährungen bei Coinbase

Finanzwolf Rafael Wolfsdörfer zum Thema Kryptowährungen

Als ich das erste Mal Kryptowährungen kaufen wollte, fragte ich mich, wo kann ich das am einfachsten tun? Ich erstellte ein Konto bei Coinbase* – das habe ich bis heute noch. Erfahre mehr über Coinbase, den handelbaren Kryptowährungen als auch die Vor- und Nachteile der Plattform nach 2 Jahren Nutzung.

Das Unternehmen

Coinbase ist eine Handelsplattform für verschiedene Kryptowährungen. 2012 hatten die Gründer Brian Armstrong & Fred Ehrsam die revolutionäre Idee, dass Jeder auf der Welt Bitcoin senden und empfangen sollte. Das war der Grundstein, um die Plattform stetig weiterzuentwickeln. Coinbase erhielt 2015 als erstes US-Unternehmen die Zulassung, in mehr als 50 % der Bundesstaaten, eine Handelsplattform für Bitcoin zu betreiben. Seitdem sind mehr als 1.200 Mitarbeiter auf der ganzen Welt bei Coinbase beschäftigt und Stand März 2021 ist Coinbase angeblich mit $68 Milliarden bewertet. Stand 2021 gibt es ca. 43 Millionen validierte Benutzer, 7.000 Institutionen in mehr als 100 Ländern die bei Coinbase investieren, handeln oder Kryptowährungen verdienen. 

Handelbare Kryptowährungen und Gebühren

Während ich den Beitrag schreibe, gibt es sage und schreibe 48 handelbare Kryptowährungen auf Coinbase. Ich selbst habe auf Coinbase lediglich Bitcoin, Ethereum und Ripple.

Die Gebührenstruktur ist aus meiner Sicht verwirrend. Folgende unterschiedliche Gebühren gibt es:

  • Variable Gebühren bei Kauf/Verkauf (je nach Überweisungsart SEPA-Überweisung = keine Gebühren, Sofortüberweisung oder Kreditkarte) oder
  • Pauschalgebühren bei Kauf/Verkauf (mit verschiedenen Staffeln bis zu €200) und
  • Spread 0,5 % (Unterschied zwischen An- und Verkaufswert) und
  • Rücküberweisung auf dein Bankkonto €0,15

Eine detaillierte Aufstellung der variablen und Pauschalgebühren ist auch auf meinem Blog einsehbar. Beispielhaft möchte ich dir folgendes Szenario beschreiben: „Du willst €100 in Bitcoin investieren.“ Die Pauschalgebühr beträgt €2,99, die variable Gebühr 1,49 % (=€1,49). Da die Pauschalgebühr höher ist, musst du €2,99 für diese Transaktion bezahlen. Hinzukommt ein Spread von 0,5 %. Kaufst du direkt per Kreditkarte, wird es noch teurer (3,99 % bzw. €3,99). 

Vor- und Nachteile

+ seriöse, transparente und sichere Plattform
+ klare, verständliche und deutschsprachige Benutzeroberfläche
+ keine Kosten mit SEPA Überweisungen
+ aktuell können 48 Kryptowährungen gehandelt werden
+ größte US Kryptobörse

– hohe Kauf- und Verkaufsgebühren verglichen mit anderen Kryptobörsen
– Gebühren für Rücküberweisungen auf dein Bankkonto €0,15
– vergleichsweise wenig Einzahlmöglichkeiten gegenüber anderen Kryptobörsen

Ich bin selbst bei Coinbase, auch wenn es nicht die günstigste Plattform ist. Für mich ist das Handling der Plattform sehr wichtig und da hat Coinbase aus meiner Sicht sehr viele Vorteile. 

Gesamten Artikel auf Finanzwolf lesen.

Coinbase
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7 – Robin Prock von Geldhelden: NFTs einfach erklärt – neuer Goldrausch auf der Blockchain?! Bist du dabei?

Robin Prock zum Thema Kryptowährungen

69 Millionen. 

So viel hat Vignesh Sundaresan für das Beeple NFT bezahlt.

Umgerechnet einen Privatjet, eine Yacht, dreißig Lamborghini und eine Prachtvilla in Malibu – und wofür?

Für ein digitales Bild; ein paar Pixel auf der Blockchain.

Trotzdem war es ein Schnäppchen!

Warum?

Das werde ich dir am Ende des Artikels verraten.

Zuvor erfährst du, was NFTs überhaupt sind, wie sie die Welt umkrempeln werden und wie du investierst:

Was sind NFTs?

An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen – so steht es in der Bibel.

NFTs jedoch erkennst du an dem, was sie nicht sind: 

Es sind keine Euros, Dollars oder Yen. Solche Währungen sind fungibel, also austauschbar.

NFTs sind NICHT fungible Token – sie sind einzigartig und nicht kopierbar.

Heute würde Leonardo da Vinci seine Mona Lisa auf der Blockchain malen; so kann er zu 100 Prozent nachweisen: Ja, das habe ich gemacht.

Was sind also NFTs?

Ganz einfach: NFTs sind einzigartige Bilder, Musiktitel, Dokumente, Spielutensilien… Kurz: digitale Repräsentationen auf der Blockchain.

Und das sollte dich kümmern? 

Ja, sollte es:

Warum NFTs eine Revolution sind

Wenn ein Musiker ein Album veröffentlicht, wie viel Geld bekommt er dafür?

80 Prozent des Kaufpreises?

50 Prozent?

Alles falsch!

10 bis 20 Prozent – mehr nicht.

Eine Ungerechtigkeit, die NFTs beseitigen könnten.

Nun verkauft der Künstler direkt an die Zuschauer – ohne Mittelsmann – und erhält jedes Mal eine Provision, wenn der Käufer das NFT weiterverkauft.

Eine andere Anwendung sind Dokumentationen – du umgehst beispielsweise den Notar, indem du den Grundbucheintrag als NFT auf der Blockchain speicherst.

Doch wie investierst du in NFTs?

Wie kannst du in NFTs investieren?

Möglichkeiten sind NFT-Projekte wie Decentraland und Enjin mit ihren jeweiligen Coins oder du erstehst NFTs auf Marktplätzen wie OpenSea oder Nifty Gateway.

Investierst du direkt in NFTs, musst du jedoch Sammler sein und zwei Sachen beachten: den Künstler und die Story des Werkes.

Ist der Künstler bekannt? Wie groß ist seine Community? Wie oft produziert er?

Wie bei Aktien gilt auch hier: umso weniger, desto besser; denn viele NFTs eines Künstlers verwässern das Angebot.

Dann die Story: Wo stand das Bild? Wer hat es besessen? Wie ist es entstanden?

So entstehen Geschichten. Beeple hat 13 Jahre lang jeden Tag ein Bild „gemalt“ und das 69-Millionen-Bild umfasst seine ersten 5000 Werke.

Diese Geschichte wächst, Beeple wird berühmter, NFTs werden bekannter – und das erhöht schließlich den Wert des Bildes.

Möchtest du mehr erfahren, klicke auf: https://geldhelden.org/nfts-non-fungible-token-erklaert/

8 – Alexander Kelm: Platzt jetzt die Bitcoin-Blase?

Alexander Kelm zum Thema Kryptowährungen

Der Name Bitcoin ist heute in aller Munde. Jeder spricht über diese virtuelle Währung. Einige verehren den Bitcoin und andere sagen die Bitcoin-Blase voraus. Wer hat Recht? 

Das ist schwer zu beantworten, aber die Geschichte kann uns einiges erzählen, was passieren könnte. Es gibt durchaus einige Parallelen zu anderen Ereignisse wie zum Beispiel die Tulpenmanie.

Tulpenmanie, auch Tulpenwahn, niederländischer Tulpenwindhandel, eine Spekulationswut im Holland des 17. Jahrhunderts über den Verkauf von Tulpenzwiebeln. Tulpen wurden kurz nach 1550 aus der Türkei nach Europa eingeführt und die zart geformten, farbenprächtigen Blumen wurden zu einem beliebten, wenn auch teuren Artikel. Die Nachfrage nach verschiedenfarbigen Tulpensorten überstieg bald das Angebot und die Preise für einzelne Zwiebeln seltener Sorten begannen in Nordeuropa in ungerechtfertigte Höhen zu steigen. Um 1610 war eine einzelne Zwiebel einer neuen Sorte als Mitgift für eine Braut akzeptabel und eine florierende Brauerei in Frankreich wurde gegen eine Zwiebel der Sorte Tulipe Brasserie eingetauscht. In den Jahren 1633-37 erreichte der Wahn in Holland seinen Höhepunkt. Vor 1633 war der holländische Tulpenhandel auf professionelle Züchter und Experten beschränkt gewesen, aber die stetig steigenden Preise verleiteten viele einfache bürgerliche und arme Familien dazu, auf dem Tulpenmarkt zu spekulieren. Häuser, Ländereien und Industrien wurden mit Hypotheken belastet, um die Zwiebeln für den Weiterverkauf zu höheren Preisen zu erwerben. Es gab viele Verkäufe und Wiederverkäufe, ohne dass die Zwiebeln jemals den Boden verließen und seltene Sorten von Zwiebeln wurden für den Gegenwert von Hunderten von Euros pro Stück verkauft. Der Absturz kam früh im Jahr 1637, als Zweifel aufkamen, ob die Preise weiter steigen würden. Beinahe über Nacht brach das Preisgefüge für Tulpen zusammen, fegte Vermögen hinweg und hinterließ bei vielen einfachen niederländischen Familien den finanziellen Ruin.

Jetzt heißt es zu vergleichen, ob es zwischen der Tulpenmanie von 1637 in den Niederlanden zur aktuellen Situation der virtuellen Währung Bitcoin Parallelen existieren. Im goldenen Zeitalter der Niederlande gab es eine begrenzte Anzahl von wertvollen Tulpenzwiebeln wie der Admiral Enkhuizen oder der Semper Augustus. Hier gibt es eine Parallele zum Bitcoin, der aus regulatorischen Gründen auf eine maximale Anzahl von 21 Mio. Stück begrenzt ist.

Bei der virtuellen Währung ist es nicht ersichtlich, ob es sich um ein Statussymbol handelt, wie es die Tulpenzwiebel damals war. Der Grundgedanke des Bitcoins ist eine sichere und bankenferne Währung zu sein, das als Zahlungsmittel für Produkte und Dienstleistungen eingesetzt wird. Somit handelt es sich beim Bitcoin, um eine neue Zahlungsmethode, die vor allem bei Online-Transaktionen verwendet wird.

Nun hat sich im Laufe des Jahres 2020 eine große Euphorie für den Bitcoin entwickelt, die den Kurs innerhalb von 12 Monaten um 700% steigen ließ. Aber warum geschieht es jetzt? Was steckt dahinter? Zu Zeiten des Tulpenfiebers verursachte die Spekulation durch Termingeschäfte und die Gier nach schnellem Reichtum zu einem regelrechten Preisboom. Ein Kaufmann konnte für 3 Tulpenzwiebeln ein Haus an der Herengracht in Amsterdam kaufen. Bei einem aktuellen Kurswert von 47.000 Euro für einen Bitcoin, könnte ein Bitcoin-Besitzer (falls derjenige mehrere Bitcoins besitzt) das Gleiche tun.

Es gibt sicherlich eine berechtigte Annahme für ein mögliches Platzen einer Bitcoin Blase. Wie auch die Spekulationsblase zur Zeit des Tulpenfiebers gab es am Ende keine Käufer mehr, die eine so hohe Summe für eine Zwiebel zahlen wollten und somit platzte die Blase und der Preis für eine Zwiebel fiel auf das Preisniveau einer Speisezwiebel. Dies kann unter anderem dem Bitcoin auch passieren. Sobald es keine Käufer mehr geben wird, wird auch der Wert des Bitcoins schlussendlich ins bodenlose fallen.

Schlussendlich möchte ich versuchen die Frage „Platzt jetzt die Bitcoin-Blase?“ zu beantworten.

Wie die Geschichte und ferner die Parallelen zur heutigen Situation uns gelehrt haben, besteht durchaus die Annahme zu einer Bitcoin-Blase. Leider kann niemand eine Prognose abgeben, ob es überhaupt zum Platzen der Blase kommt, wie sie besonders in den Medien dargestellt wird. Es besteht die Möglichkeit, dass die sogenannte Blase, eventuell gar nicht platzen wird. Sondern Schritt für Schritt langsam die Luft entweichen wird. Aber auch diese Möglichkeit kann nicht belegt werden.

Schließlich kann die Frage „Platzt jetzt die Bitcoin-Blase?“ nicht endgültig beantworten werden. Wie auch die anderen Ereignisse in der Finanzgeschichte, wird man dies erst erfahren, sobald es geschehen wird.

Artikel auf Kelminvestment lesen.

9 – Dr. Jürgen Nawatzki: Bitcoins kaufen: Eine einfache Schritt für Schritt-Anleitung

Dr. Jürgen Nawatzki zum Thema Kryptowährungen

Anfang 2019 dümpelte der Bitcoin unter der Marke von 5.000 Euro herum. Zuvor war der Bitcoin heftig abgestürzt und hatte sich im Wert gedrittelt. Seit Herbst 2020 hat der Kurs jedoch eine fulminante Rally hingelegt.

Der Handel mit Kryptowährungen war lange alles andere als nutzerfreundlich: Komplizierte Anmeldung auf englischsprachigen Webseiten, Geldtransfers auf ausländische Konten und so weiter und so fort. 

Wer ETFs und Kryptos an einer einzigen Stelle verwahrt haben will, kann sich u. a. für justTRADE entscheiden. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Neo-Broker, also einen rein digitalen Broker, mit entsprechend attraktiven Konditionen, dafür aber reduziertem Service.

Mit justTRADE können Privatanleger einfach und sicher 5 verschiedene Kryptowährungen handeln. Hier braucht man keine Wallet, also keine digitale Geldbörse, um Bitcoin  & Co. sicher aufzubewahren. Somit brauchen sich Kunden keine komplizierten Passwörter zu merken, um an ihr Geld zu heranzukommen.

justTRADE bietet als bisher einziger Online-Broker den direkten Handel mit Kryptowährungen an. Auf der Liste stehen neben Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Ripple und Bitcoin Cash. Das Mindestordervolumen beträgt 50 Euro. 

Für Anleger mit gewisser Routine im Umgang mit Online-Banking lassen sich die führenden Kryptowährungen sehr einfach kaufen und verkaufen.  

Der Kryptohandel bei justTRADE erfolgt analog zum Wertpapierhandel direkt über eine Browser-Anwendung über den Desktop oder in der App mit der Besonderheit, dass der Handel von Kryptowerten an 24 Stunden pro Tag und sieben Tagen die Woche stattfindet. Somit steht der Kryptohandel auch außerhalb der herkömmlichen Handelszeiten für Wertpapiere sowie auch am Wochenende zur Verfügung.

Die Orderausführung erfolgt in wenigen Millisekunden  –  und auch ein taggleicher Kauf bzw. Verkauf (sogenannter Intra-day-Handel) ist möglich.

Übrigens: Seit sich immer mehr institutionelle Investoren für Bitcoin & Co. Interessieren, setzte Bitcoin erneut zum Höhenflug an. Zwischenzeitlich hatte er bereits die Marke von 60.000 USD geknackt und Experten halten 100.00 USD und mehr für durchaus möglich.

Allerdings ist Vorsicht geboten: Die Kurse der Kryptowährungen bleiben sehr volatil und Bitcoin & Co. sind nichts für schwache Nerven!

Artikel auf ETF-Blog lesen.

10 – Philipp von PHInanzielle Freiheit: Kryptowährungen und Steuern

Kryptowährungen werden populärer. Die aktuellen Kursentwicklungen des Bitcoins haben dazu geführt, dass immer mehr Privatanleger mit Kryptowährungen spekulieren. Hier lassen sich, unter Umständen, hohe Gewinne erzielen. Über diese freuen sich nicht nur Anleger, sondern auch Finanzämter. Aber wie läuft das mit Kryptowährungen und Steuern? In diesem Artikel möchte ich ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

Kryptowährungen und Steuern

Kryptoassets sind keine Zahlungsmittel

In Österreich und Deutschland sind Kryptowährungen, aus steuerlicher Sicht, keine Zahlungsmittel. Anleger müssen also keine Kapitalertrags- oder Abgeltungssteuer auf Gewinne bezahlten. Bei Aktien oder ETFs ist das anders.

Für das Finanzministerium handelt es sich beim Kauf bzw. Verkauf von Kryptowährungen um Spekulationsgeschäfte. Als Anleger musst du diese Gewinne nach deinem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuern.

Was gilt als Verkauf?

Anleger müssen Steuern bezahlen, wenn sie mit dem Verkauf von Kryptowährungen Gewinne erzielen. Aber was hilft als „Verkauf“?

  • Tausch von Kryptowährungen in klassische Währungen (z.B. Euro, Dollar, etc.)
  • Bezahlung mit Kryptowährungen
  • Tausch einer Kryptowährung in eine andere

So bezahlst du keine Steuern für Gewinne mit Kryptowährungen

Als Anleger kannst du Steuern für Gewinne aus Spekulationsgeschäften unter Umständen vermeiden. Dafür sind zwei Kriterien entscheidend:

  1. Haltedauer
  2. Höhe des Gewinns

Haltedauer

Österreichische und deutsche Anleger müssen Gewinne aus Spekulationsgeschäften nicht versteuern, wenn die Haltedauer über einem Jahr liegt. Wenn du beispielsweise einen Bitcoin länger als ein Jahr besitzt und ihn verkaufst, musst du, unabhängig von der Höhe des Gewinns, keine Steuern bezahlen.

Bestimmung der Haltedauer

Wenn du häufiger Käufe und Verkäufe tätigst, wird es dir schwerfallen, die genaue Haltedauer zu ermitteln. Hier hilft dir die „FIFO Methode“ (first in, first out). Dabei werden zuerst die Kryptowährungen verkauft, die als erstes angeschafft wurden.

Wenn du einen Bitcoin im Jänner und einen weiteren im März 2020 gekauft hast, könntest du im Februar 2021 einen Bitcoin verkaufen, ohne den Gewinn versteuern zu müssen, weil die Haltedauer über einem Jahr liegt. Wenn du beide verkaufst, musst du den Gewinn, den du mit dem zweiten Bitcoin gemacht hast versteuern, weil die Haltedauer unter einem Jahr liegt.

Als Anleger sollte man daher eine genaue Buchführung über die Käufe und Verkäufe haben.

Höhe des Gewinns

Der Gewinn errechnet sich folgendermaßen:

Gewinn = Verkaufspreis – Anschaffungskosten

Deutsche Anleger müssen keine Steuer auf den Gewinn aus Spekulationsgeschäften bezahlen, solange er unter 600€ liegt. Hier müssen allerdings auch alle anderen Veräußerungsgeschäfte berücksichtigt werden.

Kryptowährungen und Steuern – Fazit

Aus steuerlicher Sicht, handelt es sich bei Gewinnen, die durch den Handel mit Kryptowährungen erzielt wurden, um Spekulationsgewinne. Diese müssen nach dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden, wenn die Haltedauer kürzer als ein Jahr war, oder (in DE) der Gewinn unter 600€ liegt.

Artikel auf PHInanzielle-Freiheit lesen.

11 – Slingsby: Smart Contracts und das Oracle Problem – erklärt am Beispiel Immobilienkäufe

Smart Contracts wurden aus dem Bedürfnis heraus geschaffen, die Vertrauensfrage bei Verträgen zu lösen und zu automatisieren. Aber was ist eigentlich ein Vertrag? Abstrakt gesagt ist ein Vertrag eine Vereinbarung zwischen mindestens zwei Parteien, wobei sich diese Parteien an die Vereinbarung halten müssen. Falls einer gegen die Vereinbarung verstößt, gibt es äußere Instanzen, die die Prozedur überprüfen sowie gegebenenfalls Konsequenzen erlassen und durchführen. Ein konkretes Beispiel hierfür ist der Immobilienkauf: Immobilienkäufer und -verkäufer schließen einen Kaufvertrag ab. Der Käufer wird als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen, sobald der Kaufpreis und die Grunderwerbsteuer bezahlt wurden. Da ein Notar involviert ist und es diverse Vorschriften gibt, kann beispielsweise der Verkäufer die Immobilie nicht mehrfach verkaufen (double spending problem) oder der Käufer als neuer Eigentümer eingetragen werden ohne den Kaufpreis zu bezahlen. In diesem simplen Beispiel haben wir zusätzlich zu den beiden direkt involvierten Parteien – Käufer und Verkäufer – bereits mindestens drei weitere Parteien, denen wir vertrauen müssen: 

  • dem Notar,
  • dem Grundbuchamt,
  • dem Finanzamt

und im Fall von Rechtsstreitigkeiten müssten wir natürlich auch noch dem Rechtsstaatsystem vertrauen.

Um einen Vertrag erfolgreich durchführen zu können, müssen wir somit diversen äußeren Parteien vertrauen – den sogenannten Oracles. Mit Smart Contracts hat man den Wunsch diesen Prozess zu vereinfachen und die zentralisierten äußeren Parteien zu eliminieren (trustless):

  • Durchführung und Durchsetzung von Verträgen wird unparteiisch und automatisch im System vollzogen
  • keine zentralisierten äußeren Parteien, insbesondere ohne das Rechtssystem

Der Benutzer eines Smart Contracts muss somit niemandem vertrauen, außer dem Programmierer des Smart Contracts selbst, der hoffentlich alle Rand- und Sonderfälle in seinem Code berücksichtigt hat sowie den Betreibern der Blockchainplattform. Denn tatsächlich bezieht sich das ’smart‘ in Smart Contract nicht auf den Contract selbst, sondern auf den smarten Programmierer, der diese Regeln deterministisch in Programmcode übersetzt hat. Im Grunde genommen bedeutet somit die Verwendung von Smart Contracts nichts anderes als eine Verschiebung des Vertrauens auf andere Instanzen. 

Zurück zu unserem Immobilienkaufbeispiel: nehmen wir an, der Kauf wurde über einen Smart Contract abgewickelt auf einer strikt dezentralen Struktur (keine einzelne Instanz kann die Blockchain beeinflussen und eine 50% Attacke kann man ausschließen). Woher weiß nun die digitale Welt, wie es um die Immobilie steht? Und was passiert, wenn der neue Eigentümer sein Token verbummelt? Wem gehört dann die Immobilie? Muss dann doch wieder das Rechtssystem eingeschaltet werden, das aus dem Prozess eliminiert werden sollte? Das ist das sogenannte Oracle Problem. 

Den vollständigen Artikel gibt es auf Investby.Immo!

12 – Oliver Widmann: Kryptowährungen handeln in einer Stunde?

Oliver Widmann zum Thema Kryptowährungen

Über die BSDEX (Börse Stuttgart Digital Exchange) ist es sehr einfach Kryptowährungen zu handeln. Natürlich ohne ein eigenes, externes Wallet, bei dem man womöglich die Zugangsdaten für immer verlieren könnte. Den Account ist in einer halben Stunde eingerichtet, inkl. Online-Authentifizierung. Bleibt dann nur noch zu erläutern, wie man dann seine (hoffentlich) Gewinne versteuern muss.

Wer hinter der BSDEX steht

Hinter der BSDEX steht die Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, die auch Trägergesellschaft der öffentlich-rechtlichen Börse in Stuttgart ist. Bankpartner ist die solarisBank AG. Die Verwahrung der Kryptowährungen erfolgt durch die blocknox GmbH, einer Tochtergesellschaft der Boerse Stuttgart.

Account ist schnell einrichtet

Stand April können Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Ripple XRP gehandelt werden.

Der Account bei www.bsdex.de war doch tatsächlich in ca. 30 min. eingerichtet. Vor der Freischaltung muss man sich identifizieren, was mit der Online-App IDnow schnell erledigt war.

Für jedes Asset, also die Währung Euro sowie jeder der Kryptowährungen, mit denen gehandelt werden kann, gibt es ein eigenes Wallet.

Das Login ist via mTAN abgesichert. Hier würde man sich eine modernere Variante mit einer Authenticator-App wünschen.

Einzahlungen

Als Referenzkonto dient das durch den letzten Einzahlungsprozess definierte Bankkonto. Einzahlungen erfolgen über eine Wallet-IBAN. Echtzeitüberweisungen werden nicht unterstützt. Bei mir waren Einzahlungen nach einem Arbeitstag verfügbar.

Der Handel mit Kryptowährungen

Als Ordertypen stehen ‘Limit Order’, ‘Market Order’ und ‚Stop Order‘ zur Verfügung. Gehandelt werden kann quasi 24 h lang.

Die Höhe des Entgelts richtet sich grundsätzlich danach, ob die betreffende Order als Maker-Order oder als Taker-Order (teil)ausgeführt wird: 

  • Eine Taker-Order wird nach ihrer Übermittlung sofort gegen eine bereits im Orderbuch befindliche Order ausgeführt.
  • Eine Maker-Order wird zunächst in das Orderbuch eingestellt und später gegen neu eintreffende Orders ausgeführt.

Bei der Ausführung in Auktionen gelten unlimitierte Orders stets als Taker-Orders, limitierte Orders als Maker-Orders.

Eine Taker-Order kostet 0,20% des Ordervolumens, eine Maker-Order 0,35%; das Mindesttransaktionsentgelt ist 0,01 € je Order.

Weiteren Gebühren werden nicht erhoben.

Die Besteuerung

Der Gewinn aus der Veräußerung von Kryptowährungen ergibt sich als Differenz zwischen Anschaffungskosten und Veräußerungspreis. Hierbei wird die FIFO-Methode angewandt. Es wird also unterstellt, dass die zuerst angeschafften Bestände zuerst veräußert wurden.

Sofern die Spekulationsfrist mehr als ein Jahr beträgt, sind die Gewinne im privaten Bereich nicht einkommensteuerpflichtig. Ebenso, wenn die jährliche Freigrenze in Höhe von 600,- € nicht überschritten wurde.

Bisher existiert kein Jahresendreporting; die einzelnen Trades sind aber natürlich online hinterlegt. Für das Finanzamt sollte man daher Excel bemühen und ein wenig Copy & Paste betreiben.

Artikel auf gut-veranlagt lesen.

13 – Alexander: IOTA 1.5 – Das große Update kommt

Alexander zum Thema Kryptowährungen

Die Welt der Kryptowährungen ist groß und vielfältig und genau wie bei Aktien sollte man sich nicht auf die typischen drei konzentrieren, sondern auch seine Kryptowallet diversifizieren. Deswegen gucken wir uns heute IOTA an. Mitte April gibt es ein großes Update, welches IOTA in die Höhe katapultieren könnte. Was das Update alles mit sich bringt, erfahrt ihr in diesem Beitrag.

IOTA ist keine typische Kryptowährung, da hier keine Blockchain benutzt wird, sondern ein Tangle. Stellt man sich die Blockchain wie eine Kette vor, so kann man den Tangle wie ein großes Wirrwarr betrachten. 

Kryptowährung 2.0

Dabei sind für den Anfang genau zwei Akronyme wichtig und interessant: DLT und DAG. Beginnen wir mit DLT: Distributed Ledger Technology. Eine Kryptowährung ist typischerweise eine Blockchain-DLT, die ein elektronisches Ledger an Transaktionen verwendet, die von mehreren Computern gehalten werden. Wenn dem Ledger eine neue Transaktion hinzugefügt wird, wird sie auf andere Computer kopiert.

Das Directed Acyclic Graph (DAG) DLT ist eine neuere Lösung, die die Vorteile einer Blockchain mit besserer Leistung bietet. Kurz gesagt besitzt ein DAG keine Blöcke, sondern alle Nutzer sind direkt miteinander verbunden.

Neues Update im April

IOTA war 2017 mit dem Höchststand von 4,50 € und einer Marktkapitalisierung von über 12 Milliarden Euro auf Platz 6 aller Kryptowährungen. Seitdem ist viel passiert, IOTA wurde weiterentwickelt, viel wurde verworfen, vieles geändert. Doch IOTA hat seit Langem einen neuen Kurs und dieser verfolgt die Marktreife, deswegen will ich hier die vielen Neuerungen vorstellen, die ab dem 21. April kommen sollen.

  • IOTA Streams (Verschlüsselte Datenkanäle)
  • IOTA Access (Zugangsmanager für beispielsweise Autos, Gebäude, Türen)
  • IOTA Identity (Beispielsweise Digital-ID)
  • IOTA Smart Contracts 
  • IOTA Oracles (Implementieren von Daten in Smart Contracts)
  • IOTA Stronghold (Digitale Geheimnisse und Schutz)
  • IOTA Digital Assets (Verbindung und Erstellung von digitalen Vermögenswerten)
  • IOTA Chronicle (Fullnode für Dezentralisierung)

Alle diese Updates sind schon in der Beta integriert und funktionieren. Einige werden dem ein oder anderem bekannt vorkommen, beispielsweise Smart Contracts von Ethereum. Das Beste ist, dass IOTA gebührenfrei ist und keine lästige Gas-Gebühren oder Minergebühren anfallen. Auf all diese tollen Neuerungen im Detail einzugehen, würde diesen Beitrag sprengen – DYOR (Do You Own Reaserch) heißt es in der Kryptowelt. Benutzt den offiziellen IOTA Blog oder die deutschen Übersetzungen.

Ein großes Update kommt aber hoffentlich noch 2021 und zwar die Standardisierung von IOTA in der Industrie. Wir werden definitiv viel mehr und öfters von IOTA hören, denn IOTA ist Programm.

Artikel auf short-aktien lesen.

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14 – Stephan Radke: Lohnt sich Ethereum Mining 2021 in Deutschland?

Stephan Radke zum Thema Kryptowährungen

In den letzten Wochen habe ich mich intensiv mit dem Mining von Kryptowährungen beschäftigt und bin nach einigen Überlegungen dann beim Ethereum gelandet. Die Kursentwicklung bei Ethereum der vergangenen Monate ermöglicht es trotz der hohen Stromkosten und der explodierten Grafikkartenpreise profitabel zu Minen.

Ich habe mir eine passende Grafikkarte besorgt und mit dieser angefangen Ethereum zu Minen. 

Zum jetzigen Zeitpunkt, benötige ich knapp über ein halbes Jahr um meine Investition wieder zurück zu erwirtschaften. Ab diesem Zeitpunkt bin ich profitabel, was aus jetziger Sicht sehr attraktiv für mich erscheint. Wie ich angefangen habe zu Minen kannst du in meinem Artikel finanz-junkie auf lesen.

15 – Geldhelden: Swapoo Krypto-Bot: Mache aus 1 Bitcoin 2,5 – in 12 Monaten

Nein. Du hast dich nicht verlesen. Da steht wirklich: Mache aus 1 Bitcoin 2,5. 

So würdest du heute aus 50.00 Euro 125.000 machen. 

Oder vielleicht 500.000, wenn der Bitcoin-Preis auf 200.000 Euro raufschießt.

Alles möglich.

Geschafft hat das der Swapoo Krypto-Bot – was das ist, wie er funktioniert und ob das überhaupt seriös ist, erfährst du jetzt:

Was ist der Swapoo-Trading-Bot?

Weißt du, was ein Trading-Bot ist?

Es sind kleine Roboter – ja, wie R2-D2 –, die für dich kaufen, verkaufen und halten.

Und das ist nichts Ungewöhnliches.

Der gesamte Aktienmarkt beruht zu 80 PROZENT auf Bots.

Menschen in der Entscheidungskette? Fehlanzeige!

Ein Bot nimmt dir also die Arbeit ab – du musst keine schweren Entscheidungen treffen, nicht mehr bangen, hilflos vor dem Rechner sitzen und schwitzend auf „kaufen“ oder „verkaufen“ klicken.

Das übernimmt der Bot, solange er funktioniert.

Und funktioniert der Swapoo Trading-Bot?

Bisher ausgezeichnet!

Drei Jahre lang wurde er entwickelt und in die Entwicklung sind acht Millionen Euro geflossen.

Das spiegelt sich in der Rendite wider:

  1. Strategie (Qarbon Market Mirror) 83 Prozent (2019) und 115,78 Prozent (2020).
  2. Strategie (Qarbon Flying Nimbus): 43,24 Prozent (2019) und 182,45 Prozent (2020)
  3. Strategie (Qarbon Trend Trader): 102,31 Prozent (2019) und 100,55 Prozent (2020)

Das ist beachtlich!

Doch wie funktioniert der Bot?

Wie funktioniert der Swapoo Trading Bot?

Der Bot arbeitet über eine Schnittstelle (API) auf deiner Börse.

Du überweist KEIN Geld an Swapoo, investierst in KEINEN verdächtigen Topf und bekommst auch KEINE scheinheiligen Gewinne ausbezahlt (woher auch immer).

Nein, du allein hast die Kontrolle über dein Geld und lässt den Bot über deinen Börsen-Account laufen.

Dort tradet er für dich. 

Alle Gewinne erhältst du dabei in Bitcoin.

Und was kostet der Bot?

  1. Business-Paket (bis 5000 Dollar Handelsvolumen): 500 Dollar
  2. Business-Pro (bis 1200 Dollar Handelsvolumen): 1200 Dollar
  3. Founder Special (bis 50.000 Dollar Handelsvolumen): 2500 Dollar

Aber ist das überhaupt seriös?

Ist der Swapoo Trading-Bot seriös?

Zuerst: Die Gefahr eines Betrugs besteht immer! 

Niemand kann es ausschließen – vor allem nicht im Kryptobereich.

Dennoch spricht einiges gegen einen Betrug:

Swapoo hat keinen Zugriff auf dein Geld, weil der Bot nur mit deinem Börsen-Account verknüpft ist.

Außerdem ist das Team hinter Swapoo öffentlich und auch auf Google zu finden.

Zuletzt verspricht Swapoo keine garantierten Mond-Renditen, sondern weist darauf hin:

Im Kryptobereich kannst du deinen ganzen Einsatz verlieren – vergangene Rendite sind keine Garantie für die Zukunft!

Wills du mehr erfahren, klicke hier: https://geldhelden.org/swapoo-krypto-bot/

16 – Marco Gerst: Wie du mit der BISON-App kinderleicht in Kryptowährungen investieren kannst!

Marco Gerst zum Thema Kryptowährungen

In meinem Artikel zeige ich dir auf, wie einfach es ist mit der BISON-App der Börse Stuttgart die bekanntesten Kryptowährungen zu kaufen. Der nachfolgende Beitrag stellt wie immer keine Anlageberatung oder -empfehlung für den Kauf von Kryptowährungen dar, sondern dient lediglich dazu dir aufzuzeigen, wie du mit deinem eigenen Geld und auf eigene Verantwortung in Kryptowährungen investieren kannst.

Die BISON-App wurde in Deutschland mit dem Ziel entwickelt, das Handeln mit Kryptowährungen zu vereinfachen und so der breiten Masse zugänglich zu machen. Hinter der App steht die Börse Stuttgart, genauer gesagt eine Tochterfirma der Börse Stuttgart Digital Ventures „Sowa Labs“. Gründer und Geschäftsführer sind Ulli Spankowski, der außerdem Chief Digital Officer der Gruppe Börse Stuttgart ist, und Miha Grcar.

Die App ermöglicht den Kauf der aktuell wohl bekanntesten Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Ripple (XRP). Des Weiteren ist es seit neuestem auch möglich, diese Kryptowährungen von anderen Wallets (Konten für Kryptowährungen) zur BISON-App hin- oder wegzutransferieren.

Auch das Thema „Kosten“ ist sehr transparent gestaltet. Der Hilfeseite kann man entnehmen, dass die Eigentümer der BISON-App an der Differenz zwischen dem Kaufs- und Verkaufspreis der Kryptowährungen verdient. Der anteilige Spread liegt bei ca. 0,75 % des Ordervolumens. Hier muss jeder für sich selbst abwägen, ob die Kosten in Relation zu der gebotenen Dienstleistung stehen. Mich persönlich überzeugt die App und der dadurch leichte Zugang zu den Kryptowährungen, weshalb ich die Kosten als angemessen empfinde.

Daher ist die BISON-App für mich eine klare Empfehlung. Durch das schlicht gehaltene Design und die leichte Bedienbarkeit der App kann nahezu jeder in die gängigsten Kryptowährungen investieren. Ähnlich wie Smartphone-/Low-Cost-Broker haben dadurch mehr Menschen Zugang zu Kryptowährungen und können von deren Entwicklung profitieren.

Dennoch sollte man sich als Investor darüber im Klaren sein, dass Kryptowährungen hochspekulativ und volatil sind. Ich persönliche investiere daher nur sogenanntes „Spielgeld“ in Kryptowährungen, bei dem ich auch einen Totalverlust verkraften könnte, der meine Depot-Performance nicht merklich beeinflussen würde (maximal 5 % meines Anlagevermögens).

Ich persönliche kann die BISON-App daher jedem Investor empfehlen, der einen komfortablen Weg sucht, sein Portfolio mit Kryptowährungen zu diversifizieren. Obwohl auch größere Anlagesummen problemlos über die BISON-App abgewickelt werden können, würde ich diesen Investoren empfehlen, Ihre Kryptowährungen nach dem Kauf auf einem Hardware-Wallet (offline) abzulegen.

Bison App
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Neben diesem Artikel im GELDMAG Magazin habe ich auf meinem Blog einen sehr umfangreichen Testbericht zu der BISON-App veröffentlicht, über den du ebenfalls einen 10 € Willkommensbonus erhältst. Wenn du also Interesse an dem Thema hast, schau gerne auf meinem Blog vorbei.

Artikel auf finanzeule lesen.

17 – Philipp Kässinger: Cashback und Zinsen auf Kryptowährungen

Philipp Kässinger zum Thema Kryptowährungen

Hallöchen zusammen! Heute gibt es einen weiteren Beitrag im Rahmen der Geldhelden-Blogparade. Der letzte Beitrag hatte das Thema der sicheren Geldanlagen im Jahr 2021. Das Thema heute sind Kryptowährungen bzw. was es mit Cashback, Rewards usw. auf sich hat. 

In den letzten Wochen und Monaten kannten gerade die größeren Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum nur eine Richtung, nämlich up in the sky. Es gab aber hier und da mal einige Rücksetzer, die man nutzen konnte.

Für interessierte „Investoren“ (mit dem Begriff in Zusammenhang mit Kryptowährungen bin ich eher vorsichtig) stellt sich dennoch die Frage, soll ich wirklich jetzt beim All-time high einsteigen? Die Fallhöhe ist schließlich groß. Hier bieten sich aber vielleicht manuelle Sparpläne an.

Investoren, die bereits Kryptowährungen im eigenen Depot halten, stellt sich eine ähnliche Frage. Zudem aber noch, wie man denn nun am Aufschwung der Kryptowährungen partizipieren kann, ohne zu solchen Preisen (die vermutlich immer noch niedrig sind, wenn man das Potenzial betrachtet) kaufen zu müssen.

Die Antwort bzw. die Antworten wird durch mehrere Begriffe ausgedrückt. Zinsen, Cashback, Staking, Benefits, Rewards uvm. Man kann nämlich durch das einfache „Hodln“ von Kryptowährungen zusätzliche Einnahmen generieren. Natürlich nur auf entsprechenden Plattformen, Exchanges bzw. Wallets.

Auf meinem Blog möchte ich euch heute 2-3 dieser Möglichkeiten vorstellen, da ich diese selbst schon einige Jahre nutze und so Erfahrungen sammeln konnte.

Zum einen ist es die App Celsius, bei der man sich aussuchen kann, ob man die sogenannten Rewards auf eine Kryptowährung direkt in dieser ausgezahlt haben möchte oder im hauseigenen CEL Token. Das heißt ich halte Bitcoins in meiner Wallet bei Celsius und kann zu variablen „Zinssätzen“ weitere Bitcoins erhalten. Für deutsche Investoren muss man um Celsius nutzen zu können einen kleinen Umweg über das Berliner Start-up Bitwala nehmen, die mit Celsius eine Partnerschaft unterhalten.

Zum anderen möchte ich Crypto.com und v. a. die Kreditkarte vorstellen. Hier kann man durch Staking (Kryptowährungen werden temporär zurückgehalten/eingefroren) um jede Menge Benefits einzuheimsen. Sei es Cashback auf Einkäufe mit der Kreditkarte oder das Spotify Abonnement als Reward.

Artikel auf investdiv lesen.

18 – Stephan Gasteyger: 3 Gründe, weshalb die starke Kursentwicklung von Bitcoin keine Spekulationsblase ist  

Stephan Gasteyger zum Thema Kryptowährungen

Beobachten wir zur Zeit eine riesige Bitcoin Spekulationsblase, die jederzeit platzen könnte? 
Diese Frage ist durchaus gerechtfertigt. Und man kann nicht bestreiten, dass viele Anlageklassen momentan ziemlich überhitzt wirken – und ganz besonders Kryptowährungen.

Aber auch wenn die starken Kurssteigerungen von Bitcoin, Ethereum und weiteren Altcoins zum Teil schwindelerregend sind – die kurze Antwort auf die obige Frage ist Nein. 

Dies aus drei Gründen. 

1. Es wird Geld gedruckt wie nie zuvor

Es reicht ein Blick auf die Bilanz der US Notenbank: In den Vereinigten Staaten wurde im vergangenen Jahr mehr Geld gedruckt und in Umlauf gebracht als in den ersten zweihundert Jahren nach der Unabhängigkeit des Landes. Und andere Zentralbanken haben ebenfalls die Wirtschaft mit ihren eigenen Maßnahmen signifikant stimuliert.  

Eine direkte Konsequenz dieser Maßnahmen ist die Entwertung des Geldes. Die Geldmenge wird erhöht, das Angebot an Immobilien, Bitcoin, Gold oder anderen Anlageklassen eben nicht. Und dementsprechend steigen deren Werte. 

2. Das Bitcoin Angebot ist knapp

Besonders bei Bitcoin ist das beschränkte Angebot  ein entscheidendes Kriterium. Immobilien können gebaut werden, Gold kann nach wie vor gefunden und ausgegraben werden. Die Anzahl Bitcoins wird niemals 21 Millionen Einheiten überschreiten. 

Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu Gold Bitcoin leichter zu teilen und zu übertragen ist, und dass jede Transaktion auf der Blockchain vermerkt wird. 

3. Nur ein kleiner Anteil der Bevölkerung hält bereits Kryptowährungen

Im Gegensatz zu einem Aktien- oder Immobilienboom, wo ein schnell wachsender Anteil der Gesamtbevölkerung mitspekuliert, halten momentan unter 10% der Bevölkerung Kryptowährungen (ca. 5% in Deutschland, 6% in den USA). 

Besonders interessant ist, dass dieser Anteil in Ländern mit schwachen Währungen und großen wirtschaftlichen Herausforderungen entsprechend höher ist: So halten zum Beispiel in Nigeria bereits 32% der Bevölkerung Kryptowährungen; in Argentinien sind es 14%. Es ist daher eindeutig, dass bei einem Vertrauensverlust in die Landeswährung das Publikum zunehmend Kryptowährungen als Reservewährungen benutzt. 

Außerdem interessieren sich institutionelle Investoren und Unternehmen ebenfalls zunehmend für Bitcoin: Tesla, Square oder MicroStrategy sind dafür die wichtigsten Beispiele, neben dem wachsenden Angebot an Investmentprodukten der großen Fondsmanager. 

Fazit: Korrekturen sind zu erwarten – Aufwärtspotenzial bleibt aber signifikant

Hohe Volatilität und Korrekturen bei Kryptowährungen sind durchaus zu erwarten. Bitcoins Knappheit, das wachsende Interesse von institutionellen Investoren und die immer wichtigere Rolle als Reservewährung sprechen aber für weiteres Aufwärtspotenzial. Und dies auch ganz abgesehen vom signifikanten technologischen Fortschritt, den Kryptowährungen mit sich bringen. 

Artikel auf hauskauf-blog lesen.


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